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Märchen-Wettbewerb im Grimm-Jahr: "Die schönsten Märchen schreibt das Leben" Einsendeschluss 8. Juni 2012 |
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| Freie Plätze im Projekt IdA |
IdA - Integration durch Auschtausch Es gibt noch freie Plätze in diesem Angebot für arbeitslose Jugendliche - IdA bietet die Möglichkeit, andere Länder im EU-Ausland durch Leben und Arbeiten vor Ort besser kennen zu lernen. |
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Arbeitsfelder
Arbeitsorganisation + BOB
Arbeitsorganisation
BOB - Burn-out-Organisationsberatung für die Sozialwirtschaft
Der Paritätische Hessen hat in Kooperation mit Arbeit und Bildung e.V. Marburg ein ESF Projekt im Rahmen des Förderprogramms „rückenwind - Für die Beschäftigten der Sozialwirtschaft“ gestartet. Ausgangspunkt für uns waren die Fragen, was ist eigentlich das Besondere an der Sozialwirtschaft? An welchen Stellen können Mitarbeiter/innen in den Organisationen des Paritätischen unterstützt werden? Dabei sind wir auf 2 grundlegende Punkte gekommen:
- Die Sozialwirtschaft ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Beziehungsarbeit, an Empathie und notwendiger Gefühlskontrolle bei den psychosozialen Fachkräften. Dies stellt eine besondere Form der Belastung dar, die auch auf die Gesundheit Einfluss nehmen kann.
- In der Sozialwirtschaft arbeiten, zumindest in den Nicht-Führungsebenen, vorwiegend Frauen.
Aus diesen beiden Überlegungen heraus ist unser Projekt entstanden. Um auf das hohe Maß an Beanspruchung der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft zu reagieren, wollen wir uns die Arbeitsstrukturen in den Organisationen näher ansehen. Dabei geht es uns um den Zusammenhang zwischen Merkmalen der Arbeit und Symptomen von Überforderung und Überlastung. Was ist das Spezielle an unseren Arbeitsformen? Welche Arbeitsbedingungen sind gesundheitsförderlich und leistungserhaltend und wie kann man vorhandene Strukturen verbessern?
Oberstes Ziel ist die aktive Gestaltung und Weiterentwicklung der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen im Sinne der Schaffung einer erfolgreichen und motivierenden Arbeitskultur. Ein weiteres Ziel ist die Analyse der genderspezifischen Erklärungsmuster, Symptome und Umgangsweisen mit Überforderung am Arbeitsplatz. Wir gehen davon aus, dass, ähnlich wie beim Herzinfarkt, psychische Überlastung nicht geschlechtsspezifisch betrachtet wird und wollen mit unseren Ergebnissen auf die unterschiedlichen Probleme von Frauen und Männern am Arbeitsplatz reagieren und entsprechende Vorschläge zur Arbeitsgestaltung entwickeln.
Deshalb hat unser Projekt folgende Schritte:
- Wir möchten 500 Personen aus Mitgliedsorganisationen des Paritätischen interviewen in Form von strukturierten Interviews durch die Universität Marburg, Fachbereich Arbeits- und Organisationspsychologie. Diese werden ergänzt durch stichprobenartige Arbeitsanalysen. Dabei ist Datenschutz auf allen Ebenen garantiert.
- Nach Auswertung der Interviews werden wir eine Ausbildung zur Burn-out-Organisationsberaterin entwickeln, die als nebenberufliche Fortbildung angeboten wird.
- Die ausgebildeten Beraterinnen gehen in einem pre-test in die Organisationen.
- Ihre Ergebnisse werden evaluiert, die Module evt. modifiziert.
- Die Ergebnisse werden im Verband veröffentlicht und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
- Die Beraterinnen stehen den Organisationen weiterhin zur Verfügung.
Ansprechpartnerin
0 64 21 / 69 00 172
0 64 21 / 96 36 37
0162 / 31 11 128
Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Programms "rückenwind - Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.






