| Freie Plätze im Projekt IdA |
IdA - Integration durch Auschtausch Es gibt noch freie Plätze in diesem Angebot für arbeitslose Jugendliche - IdA bietet die Möglichkeit, andere Länder im EU-Ausland durch Leben und Arbeiten vor Ort besser kennen zu lernen. |
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Wir über uns
Wir über uns
– Unser Name ist unser Programm –
Brücken zum Arbeitsmarkt
Durch Beratung, Bildung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsstellen sowie Weiterqualifizierung kann berufliche Integration gelingen und so können neue Lebensperspektiven erstmals geschaffen oder wieder eröffnet werden.
Dies ist das wichtigste Ziel von Arbeit und Bildung e.V. als gemeinnützigem Verein der privaten Wohlfahrtspflege. Als Mehrheitsgesellschafter verschiedener Beschäftigungsfirmen und als Träger eigener Beschäftigungsprojekte erledigen wir Arbeiten und Dienstleistungen, die der Gemeinschaft dienen, die aber z. Zt. niemand erledigt.
Vor allem benachteiligten Menschen bieten wir Arbeit und Bildung an. In diesem Prozess werden ihnen gesellschaftlich sinnvolle Aufgaben angeboten und Zukunftschancen eröffnet, wieder am allgemeinen Wertschöpfungsprozess beteiligt zu werden.
So können jahrelange Ausgrenzung und Demütigung überwunden werden.Mehr als die Hälfte unserer Klienten und Klientinnen findet im Anschluss durch unsere Hilfe Arbeit oder Ausbildung im allgemeinen Arbeitsmarkt.
Geschichte
Aus der Entwicklungsgeschichte heraus und durch die Nähe zum öffentlichen Schulwesen und den Gewerkschaften, deren einzelne Repräsentanten Mitglieder des Vereines sind, versteht sich Arbeit und Bildung e.V. als eine Institution, die ihre verschiedenen Wohlfahrtsaufgaben an gewerkschaftlichen Zielvorstellungen und den Leitlinien des öffentlichen Bildungswesens orientiert.
Der Verein wurde 1986 gegründet. Er entwickelte sich aus der Zusammenrbeit der beiden Volkshochschulen von Stadt und Kreis sowie der Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben“ zwischen DGB und Volkshochschule Marburg.
Auftraggeber
Arbeit und Bildung e.V. wird finanziell gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, verschiedene europäische Beschäftigungsprogramme, durch die Bundesagentur für Arbeit über einzelne hessische Agenturen, durch mittelhessische ARGEn (Arbeitsgemeinschaften von Arbeitsagentur und Kommunen), sowie das KreisJobCenter, das Landessozialamt Hessen, die Hauptfürsorgestelle Hessen, das Hessische Umweltministerium, die örtlichen Fachdienste für Soziales/ Jugendhilfe, die Stadt Marburg sowie die Kreise Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder und einzelne Gemeinden dieser Region.
Zielgruppen unserer Arbeit
Das Hauptaugenmerk unserer Arbeit gilt vor allem den Benachteiligten, die mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, vorübergehendem Handicap oder mangels Information Schwierigkeiten haben, Arbeit zu finden oder zu behalten. Daneben sind wir auch ein Fachfortbildungs-Institut für unterschiedliche Berufsgruppen.
Bildung
Ausbildung - Fortbildung - Umschulung - Berufsbegleitende Qualifizierung - Berufsvorbereitung
- Marburger Produktionsschule
- XENOS - Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
- BAW Berufsausbildungswerk Mittelhessen
- R-BAN - Ausbildung für lernbehinderte Jugendliche
- BaE Koop und INKA - Ausbildungsprojekte mit Kooperationsbetrieben
- JUMBO - Beufliche Hilfen für Jugendliche mit Migrationshintergrund
- EIBE - Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt für Jugendliche
- ALPHA-betisierungsangebote
- WAB - Weiterbildung in Betrieben
- New Start - Qualifizierung zur Handels-Assistentin
- JOB IN für ehemals Suchtmittelabhängige
- TIEBRA - Kurse für arbeitssuchende Frauen
- Fit in Frankfurt
- BvB - Berufsorienierung
- Ausbildung alleinerziehender Mütter
- Schule vor Ort - Projekt Fleckenbühl
- VBO - Vertiefte Berufsorientierung in Schulen
- Marburger Bootswerft
Fachdienste
- IFD-B - Integrationsfachdienst für Menschen mit Behinderungen
- IFD-H - Fachdienst für hörbehinderte und gehörlose Menschen
- IFD-V - Arbeitsvermittlung für behinderte Menschen
- NORA - Beratung und Coaching für arbeitslose Frauen
- CLARA -Motivierung inaktiver Langzeitarbeitsloser
Beschäftigung
- Landschaftspflege und Tourismus im Waldeck-Frankenberg
- Mobil - Umweltschutz und Landschaftsbau im Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Ausweg - Alten-/ Krankenpflege und Kinderbetreuung im Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Labora - gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Menschen mit Behinderung
- MUSEAL - Bildung und Arbeit in Schwälmer Museen
- Neue Arbeit Schwalm - Arbeitsgelegenheiten um handwerklichen Bereich
- Copyprint
- PC Revival
- Kiosk
- Dorfladen Michelbach
- Praxis GmbH
- Die Werkstatt
- PC-Revival
Beschäftigungsbetriebe
Praxis GmbH mit
- relectro
- Biotherm
- Marburger Recyclingkaufhaus
- Bürgerservice
- MAUS - Marburger Abfall-beratung und Umweltservice
- Ausbildung im Verbund
- MOBY - Mobile Mülltonnen-Reinigung
- Bistro Blau-Weiß
Neue Arbeit Marburg GmbH mit
- Kiosk
- Dorfladen Michelbach
- Copyprint
- Die Werkstatt
- PC Revival
Wir werden von 25 Kostenträgern beauftragt und finanzieren uns zusätzlich durch die Erlöse unserer Kaufhäuser und die Dienstleistungsaufträge unserer öffentlichen und gemeinnützigen Kunden.
Mitgliedschaften
- Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
- Paritätisches Bildungswerk Hessen
- Deutscher Verein f ür öffentliche und private Fürsorge
- Landearbeitsgemeinschaft Arbeit in Hessen
- Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Hessen
- Vorstandsmitglied ARFIE Europa
- Vorstandsmitglied REIN Network
- BAG-UB: Bundesarbeitsgemeinschaft unterstütze Beschäftigung
- BAG-IF: Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen
- Mittelhessischer Bildungs-Verband e.V.
Im Mittelhessischen Bildungsverband e.V. (MBV) haben sich im Jahr 2000 auf Initiative von Arbeit und Bildung e.V. die Beschäftigungsträger ZAUG Gießen, GWAB Wetzlar, GAB Limburg und Arbeit und Bildung e.V. Marburg mit ihren jeweiligen Kreisen und Städten zusammengeschlossen. Hintergrund ist die zunehmende Verplanung sozialpolitischer Programme in großen Regionen im Zuge der Budgetverteilung der Europäischen Union, insbesondere des Europäischen Sozialfonds.
Durch den Zusammneschluss mit den anderen kollegialen Betrieben in Hessen wurde es möglich, in größeren Räumen zu denken und so für die Bevölkerung in Mittelhessen die Orientierung an dieser Großregion zu erreichen. Der Mittelhessischen Bildungsverband e.V. wächst Jahr für Jahr stetig.
Erfolg: 70 Angebote - 1300 Klienten/Klientinnen - Note 'gut'
Jährlich erreichen wir z.B. mit etwa 70 Bildungsangeboten, Beschäftigungsfirmen und Diensten ca. 1300 arbeitslose Menschen bzw. Interessierte in Mittel- und Nordhessen. 70% unserer Fortbildungs-teilnehmer/innen haben unmittelbar danach einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung. Die jährliche anonyme Befragung unserer Beschäftigten, Klienten, Azubis und Fortbildungsteilnehmer /innen ergibt seit Jahren die Note „gut“ (2,1).
Fachkompetenz
Neben dem erworbenen Know-how im Bereich der Benachteiligten-Förderung verfügen wir über Fachkompetenzen, moderne pädagogische Methoden, geschultes Fachpersonal, qualifizierte Dozentinnen und Dozenten sowie eine räumliche und technische Ausstattung, die uns befähigt, Fortbildungen sowohl für schwierige als auch für hochqualifizierte Arbeitnehmer/innen anzubieten. Billig-Lösungen in Bildung, Beratung und Beschäftigung lehnen wir ab.

Gender Mainstream - wir arbeiten daran...
Wir fühlen uns der Doppelsrategie des Gendermainstreaming verpfllichtet, die gezielte Förderung von Frauen und gezielte Chancengleichheit von Frauen und Männern beinhaltet. Unter unseren Angeboten finden sich reine Frauen-Projekte, die dazu angelegt sind, das Qualifikationsniveau und die Beschäftigungsquote von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Alle unsere Angebote sind von der Konzepterstellung bis zum Abschlussbericht darauf abgestimmt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu berücksichtigen, die Chancengleichheit zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu gewährleisten und die Aussichten auf eine berufliche Integration unter Berücksichtung gescglkechtsspezifischer Ausgangsbedingungen zu fördern. Wir achten auf Gender-Sensibilität in beruflicher Orientierung, bei der Verbesserung sozialer Kompetenzen, in der Förderung, Beratung und passgenauen Vermittlung unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in 2008 an, ihre Gender-Kompetenz in Fortbildungen zu erweitern.
Umsatz in Euro | |
| 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 | 98.475 580.509 642.164 756.933 1.132.617 2.254.318 3.888.792 3.120.958 4.194.488 5.772.562 5.434.428 5.477.026 6.463.342 7.997.613 7.467.810 7.995.813 8.427.024 7.284.186 7.229.200 6.140.316 6.556.135 7.102.928 8.341.642 11.091.234 12.295.617 |
250 Ausbildungsplätze - 175 Mitarbeiter/innen - 360 Gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten
In unseren Beschäftigungsbetrieben bieten wie jährlich 60 Arbeitsplätze und 360 gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten an. Als Stammbelegschaft gelten 115 Mitarbeiter /innen und etwa 100 frei- oder nebenberufliche Dozentinnen und Dozenten. Wir bilden 250 Jugendliche in über 40 Berufen aus.
Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
Fast alle Bildungsangebote beinhalten um-fangreiche betriebliche Praktika, Zeitarbeitsverträge, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder gemeinnützige Beschäftigungen, da der Bezug zur Praxis wesentlich die Arbeitsaufnahme oder Ausbildung erleichtert und die berufliche Bildung effizienter wird in der Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft und Stellen des öffentlichen Dienstes.
Hier besteht eine erfreulich hohe Bereitschaft, so dass Arbeit und Bildung e.V. ständig mit etwa 800 Institutionen und Betrieben verantwortungsbewusst zusammen arbeitet. Für viele Ausbildungsbetriebe kooperieren wir als Träger ausbildungsbegleitender Hilfen.
Qualitätsmanagement
Um die Qualität unserer Arbeit sicher zu stellen, überprüfen wir ständig unsere Bildungsangebote und unsere Tätigkeitsfelder, stellen uns der Beurteilung unserer Auftraggeber/innen, unserer Klienten/Klientinnen und Fortbildungsteilnehmer/innen sowie externer Prüfungsinstanzen (TÜV Hessen, DIN EN ISO 9001:2000).
Wachstumsorientierter Betriebsausbau
Hier wird die Breite und Dynamik unserer beruflichen Bildungsangebote, unserer Beratungsstellen und Fachdienste und unserer Beschäftigungsangebote deutlich: Ständig rücken neue Aufgabenfelder in das gesellschaftliche Bewusstsein und verändern die beruflichen Anforderungen. Bei steigendem Wachstum unserer Betriebe und Dienste wird ca. 1/3 aller Angebote jährlich durch neue, zeitgemäße Bildung und Beschäftigung ersetzt.
Projektentwicklung: Bottom up
Neue Ideen, Projekte, Bildungsangebote und Beschäftigungsinitiative entwickeln sich aus der alltäglichen Arbeit heraus von unten nach oben. Unternehmensziele und Vorhaben werden nicht von oben nach unten hinabgereicht mit autoritärem Erfüllungsanspruch. Im Dialog und in der Kontroverse entstehen aus dem Fundus der Probleme an der Basis die neuen Arbeitsfelder. Nicht Top-Down sondern Bottom-Up.
Innovation durch Motivation
Ein Sozialbetrieb mit professionellem Dienstleistungsanspruch bedarf einer produktiven, auf Dauer angelegten betrieblichen Arbeitsorganisation. Das größte Kapital hierbei sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst, deren Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, deren Identifikation mit dem Bildungs- oder Sozialprojekt.
Fortbildungs- teilnehmer/innen: | |
| 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 | 193 215 319 455 412 741 852 547 848 790 765 813 989 1032 1200 1398 1623 1504 1212 1328 1293 1223 1470 2100 3100 |
Beschäftigte: | |||
1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
2009
2010 |
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Teamarbeit
Auf allen Ebenen der Entscheidungsprozesse und Tätigkeitsgebiete werden Teams gebildet und diesen auch Kompetenzen für Entscheidungen zugemessen, die vom Team verantwortet werden.
Freie Budgetverantwortung
Die Projektleiter/innen, pädagogischen Lehrkräfte und anderen Verantwortlichen erhalten für die Dauer ihres Tätigkeits-feldes einen bestimmten finanziellen Betrag zugewiesen, über den sie dann im Rahmen der Vorgaben unserer Auftraggeber frei entscheiden können im Hinblick auf Sachausgaben, Beauftragung weiterer Dozenten und konzeptionelle Flexibilität.
Output-orientierte Steuerung
Neben der üblichen bürokratischen Bewältigung der Arbeitsanforderungen nach Zielvorgabe liegt das Hauptaugenmerk auf der Orientierung am Ergebnis. Nach einer gemeinsamen Vereinbarung über die zu erreichenden Ziele unserer Bildung und Beratung wird das Ergebnis mittels möglichst exakter Indikatoren (Arbeitsaufnahme, persönliche Stabilisierung, Lernfortschritt) geprüft und bewertet, auch wenn dies gerade in der bildenden und sozialen Arbeit besonders schwierig ist.
Mitbestimmung
Selbstverständlich werden die gesetzlich vorgeschriebenen Mitbestimmungsrechte von Funktionsträgern gewahrt und gefördert. (Betriebsratstätigkeit, Datenschutz, Sicherheitsfachkraft, Arbeitsschutz). Es werden keine betrieblichen Kernentscheidungen ohne die Mitwirkung der gewählten Belegschaftsvertretung getroffen.
Personalmanagement
Die Personalführung ist leistungsorientiert. Gegenüber einer rein öffentlich-rechtlich tariflichen Orientierung ohne Leistungsaspekte zieht die Leistung des einzelnen Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin positive Effekte nach sich.
Corporate Identity
Neben einer strukturellen Orientierung aus der Geschichte des Vereines als arbeitnehmerorientiert sowie nahe am öffentlichen Schulsystem ist vor allem unser Ziel die praktische Handlungsfähigkeit unserer Klienten im beruflichen und privaten Alltag, weniger die Vermittlung theoretischer Kenntnisse. In unserem ganzheitlichen pädagogischen Ansatz herrscht vor allem eine personenzentrierte und gruppendynamische Sichtweise von Bildungs- und Sozialarbeit, unter Einbeziehung von psychologischen, sozialen und auch politischen Aspekten.
Ökologie
Die Schonung natürlicher Ressourcen ist ein wichtiger Aspekt unseres Planens und Handelns. Seit mehreren Jahren unterstützen wir alle Mitarbeiter/innen bei der Wahl öffentlicher Verkehrsmittel, um einen Beitrag zur Reduzierung des Individualverkehrs zu leisten. Unsere Räume, Beschäftigungskonzepte selbst und auch Unterrichtsinhalte orientieren sich an ökologischen Vorstellungen.



